Sommerblume

Beide Hände reich ich dir,nicht nur eine soll es sein.So sagt es mir mein Gespür,denn lausche ich ganz tief in mir,für immer will ich bei dir sein,denn du bist mein Seelentier. So lasse dich doch von mir leiten,laß dich führen durch das Tal,ewig wird die Sonne leuchten,stumm verblasst die größte Qual. Da sehe ich die wilden Geister,wollen in die Ferne führen,kichern, toben, sind so heiter,es … Sommerblume weiterlesen

Privatunterricht

Unterrichte nur denjenigen, der lernen will.Andere Menschen lächeln dich vielleicht anund machen gerne den Anschein,dir zuzuhören, aber schaue intensiv in ihre Augen bei der Antwort von ihnen,wenn eine folgt.Falls nicht, wende dich anderen Dingen zu,damit du nicht etwas Wertvolles verschwendestund später als Einziger dastehstund es beweinst,weil du alleinige Liebe hineingelegt hast.Achte sehr auf die Fragen des Anderen!Möchte er überhaupt eine Reaktion als Antwortoder begnügt er … Privatunterricht weiterlesen

Da-sein

Laß sie ziehen, laß sie gehen,laß sie streben, laß sie lernen. Sie müssen auf Zehenspitzen stehen,sich recken nach den Sternen. Halte nur kurz den Schirm im Regen,sie sollen ganz alleine streben. Doch halte sie vom Feuer fern,verbrennen tut sich mancher gern. Laß lernen sie, so ganz alleinund stehen stets in deinem Schein. Denn wie kann es sich selbst da geben,sie müssen all das Chaos sehen, … Da-sein weiterlesen

Anfang aus dem Ende

Ein neuer Tag, ein frisches Blatt,schaue genau hin, wie es langsamschaukelnd durch die Luft schwebt.Laß es zu, daß du dich öffnest,nehme es an, nicht nur als eineÜberlegung, laß es zu dir, diese ganzeGefühlswelt, laß dich ein, laß dich fallen,laß endlich los. Dieses Festhalten,was keine Umarmung ist, sondern einHalten an falschen Werten. Du wusstest es nicht besser, bist insMesser gelaufen. Nutze das, um dieseBande durchzuschneiden, damit … Anfang aus dem Ende weiterlesen

Väterchen Frost

Väterchen Frost,wie sanft du doch sein kannst.Dein Gesicht wirkt so hart, doch es ist nur der äußere Schein,denn wenn man dir ins Herz schaut,wohnt so viel Wärme in dir.Wie sollst du dich denn sonst ausdrücken,ohne das Gegenteil in dir zu vereinen.Du läßt Kristalle erblühen, die Blumen, die aus dir wachsen, ganz tief in deiner Seele verwurzelt,leuchten im Licht in allen Farben.Keiner gleicht dem anderen,jeder ist … Väterchen Frost weiterlesen

Spiel der Buchstaben

Ein Wort ergibt das andere,ohne ein davor und danachgibt es kein Jetzt.Ohne den Raum dazwischenmiteinander zu verbinden,ergibt es keine Bedeutung.Es liegt in deiner Handden Raum zu füllen.Den leeren Platz nicht nurin dir selbst zu gestalten.Man muss Zeilen schreiben,um die Möglichkeit zu geben,zwischen ihnen lesen zu können.Werfe die Buchstaben in die Luft,fange sie auf und gib deiner Seeledie Möglichkeit, in alles Sinn zu geben.Puzzle die Teile … Spiel der Buchstaben weiterlesen

Bekanntschaft

Du öffnest die Tür und kommst in mein Leben,doch da hat es dich schon immer gegeben.Komm einfach so ganz tief hineinund laß mich schweben und leben.Ich habe schon gewartet, so lang,so soll es sein, so soll es sein. Ich möchte richtig schauen,mit Herzem aus Vertrauen,ich seh´s an deinen Augen,da ist dieser gewisse Schein.Lang saß ich hier, trank Tee und rauchteund dacht´an alles, was ich brauchteund … Bekanntschaft weiterlesen