Da-sein

Laß sie ziehen, laß sie gehen,laß sie streben, laß sie lernen. Sie müssen auf Zehenspitzen stehen,sich recken nach den Sternen. Halte nur kurz den Schirm im Regen,sie sollen ganz alleine streben. Doch halte sie vom Feuer fern,verbrennen tut sich mancher gern. Laß lernen sie, so ganz alleinund stehen stets in deinem Schein. Denn wie kann es sich selbst da geben,sie müssen all das Chaos sehen, … Da-sein weiterlesen

Anfang aus dem Ende

Ein neuer Tag, ein frisches Blatt,schaue genau hin, wie es langsamschaukelnd durch die Luft schwebt.Laß es zu, daß du dich öffnest,nehme es an, nicht nur als eineÜberlegung, laß es zu dir, diese ganzeGefühlswelt, laß dich ein, laß dich fallen,laß endlich los. Dieses Festhalten,was keine Umarmung ist, sondern einHalten an falschen Werten. Du wusstest es nicht besser, bist insMesser gelaufen. Nutze das, um dieseBande durchzuschneiden, damit … Anfang aus dem Ende weiterlesen

Väterchen Frost

Väterchen Frost,wie sanft du doch sein kannst.Dein Gesicht wirkt so hart, doch es ist nur der äußere Schein,denn wenn man dir ins Herz schaut,wohnt so viel Wärme in dir.Wie sollst du dich denn sonst ausdrücken,ohne das Gegenteil in dir zu vereinen.Du läßt Kristalle erblühen, die Blumen, die aus dir wachsen, ganz tief in deiner Seele verwurzelt,leuchten im Licht in allen Farben.Keiner gleicht dem anderen,jeder ist … Väterchen Frost weiterlesen

Spiel der Buchstaben

Ein Wort ergibt das andere,ohne ein davor und danachgibt es kein Jetzt.Ohne den Raum dazwischenmiteinander zu verbinden,ergibt es keine Bedeutung.Es liegt in deiner Handden Raum zu füllen.Den leeren Platz nicht nurin dir selbst zu gestalten.Man muss Zeilen schreiben,um die Möglichkeit zu geben,zwischen ihnen lesen zu können.Werfe die Buchstaben in die Luft,fange sie auf und gib deiner Seeledie Möglichkeit, in alles Sinn zu geben.Puzzle die Teile … Spiel der Buchstaben weiterlesen

Ich

Bin so sehr versunken in mir, möchte denkenin die Unendlichkeit, bin verliebt in mich aufdiese besondere Art der Erleuchtung. Sehe, daßich in mir wohne, ruhe, verweile, warte, schreibe.Ich fühle so viel, daß ich es rauslassen will, in die Welt tragen, in die Wörter hinein, in die Menschenhinein, das ist meine Bestimmung.Ich eile, ich will schaffen, ich überschlage mich.Gehe in mich, komme heraus mit vielen kleinenDingen, … Ich weiterlesen

Vorstellungskraft

Laß uns doch ruhig unruhig sein,zusammen, Hand in Hand.Manchmal muss das wirklich sein,ich sehe den Verstand,als Blume hier, als Schlösschen da,weit oben auf den Bergen.Da wo wir wohnen, ist doch klar,zwischen all den Zwergen. Denn Größe ist in uns verborgen,die Größe in uns macht uns groß.Die Zwerge, Elfen, Trollesitzen alle auf einem Floßund rudern mit Begriffenauf ihrem ganz eigenen Kurs,in den Korallenriffen. Und finden ihre … Vorstellungskraft weiterlesen

Erscheinung

Da bin ich doch nach letzter Nachtmit an´drem Glauben aufgewacht,am staunen bin ich, ist´s vollbracht,denn niemand hätte es gedacht,daß ich mich leiten lasse,von der Gefühlsterrasse. Umgeben von Pflanzen, Gemüse und Korn,sie leben und kommen aus allem hervor.Du küsstest mich, hielst mir die Hand,ich zweifle niemals am Verstand.Hab mich gereckt, gestreckt nach dirund plötzlich kamst du nah zu mir. Das macht mich glücklich und ganz starr,die … Erscheinung weiterlesen