Wach

Bin aufgewacht,
aber bin ich wirklich wach?
Was muss ich tun, um zu erwachen?
Was soll ich denken, um zu lachen?
Zu lernen, zu lieben, ja, um zu leben?
Im Nachhinein ist alles klar,
ersichtlich und im Herzen wahr.
Doch ohne einen Schritt zu gehen,
werd´weder ich, noch jemand sehen,
wo es hinführt, was es bringt.
Am Anfang wissen, was gelingt.

Wir alle müssen da hindurch,
durch unser eigenes Handeln,
durch unsere Gedanken.
Begegnen allem ohne Furcht
und ohne großes Schwanken.
Nein, niemand kann sich sprechen frei,
nein, niemandem ist´s einerlei.
Gehe los und lebe,
auf allen deinen Wegen,
so oft, auch wenn du dich quälst.
Ob Gefahren dich umgeben,
schau, welches Urteil du dann wählst.
Sei dabei nicht verlegen.

Mache deine Augen auf,
das Leben nimmt selbst seinen Lauf.
Mache sie dann wieder zu,
um alles stark zu spüren,
tief in dir und
um dich herum.
Drehe dich, tanze und
falle dann um.
Kannst du deinen Atem hören?
Nur dein Herzschlag kann ihn stören.

Halte dich in der Leere im Gleichgewicht
und höre den, der mit dir spricht.
Zwicke dich, damit du fühlst,
daß du noch lebst,
daß du noch spürst,
das Träume keine Schäume sind.
Sie fliegen gern mit dir im Wind.
Ihre Schatten gleichen einem Kind
in vergangener Zeit.
Es ist soweit, bist du bereit?
Für den nächsten Schritt, es ist schon spät.
Ein sanfter Tritt, ein stolpernder Ritt
und ab in deine Realität!

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