Beide Hände reich ich dir,
nicht nur eine soll es sein.
So sagt es mir mein Gespür,
denn lausche ich ganz tief in mir,
für immer will ich bei dir sein,
denn du bist mein Seelentier.
So lasse dich doch von mir leiten,
laß dich führen durch das Tal,
ewig wird die Sonne leuchten,
stumm verblasst die größte Qual.
Da sehe ich die wilden Geister,
wollen in die Ferne führen,
kichern, toben, sind so heiter,
es ist ein Naturschauspiel.
Möchte ehren deine Güte,
deine Liebe, deinen Mut.
Dann spielst du die Birkenflöte,
steckst mir Federn an den Hut.
Komm, wir tanzen durch die Weite,
all´der Wiesen, Felder hier.
Schauen dort so grimmig Leute,
doch darüber lachen wir.
Sommerweite, Herz ganz groß,
Blumen und auch Korn, das blüht,
schlägt uns fröhlich aufs Gemüt.
Auch wenn mal der Wind sich dreht,
wissen wir, das es vergeht.
Doch wir tragen dieses Los,
gemeinsam und umarmt in Wonne,
durchflutet von der inneren Sonne.
Noch heller, als es jemals war,
sind wir und sehen offenbar
das Glück am Wegesrande stehen,
genau da, wo wir gerade gehen.
Ja, der Moment, die Liebe zählt,
das ist, was uns sonst manchmal fehlt,
wonach wir trachten,
unendlich schmachten.
Unsere Haare wehen im Wind,
da schlägt das Herz wild Purzelbäume,
laut lacht da das innere Kind,
und wir fühlen unsere Träume
über unseren Köpfen schweben.
Leben, lachen, sind so nah,
wie die Blumen unserer Seelen.
Die göttliche Unendlichkeit
umschlingt uns ganz und gar.