Da brennt dieses Licht in mir,
ich fühle es und sehe es,
genauso spüre ich,
das andere es auch sehen sollen,
ich möchte es zeigen, geben,
lehren, vermitteln.
So stelle ich mich doch an den
äußersten Zipfel der Küste,
ans Ende der Welt und
den Anfang des Meeres.
So kann ich als Turm mit
diesem kleinen Licht in der Nacht
über den Horizont wachen.
Drum schwenke ich meine kleine Laterne
im gleichmäßigen Rhythmus,
sodaß alle, die in Not geraten oder
Orientierung suchen,
mich schon aus weiter Entfernung
sehen können.
Ich kann der Fels in der Brandung sein
und die peitschenden Wogen umspülen
wild meine Füße.
Da stehe ich, schmal an Gestalt und
doch so stark, mit festem Willen,
Gutes zu tun,
unermüdlich verweile ich.
Habe meine Berufung und
trotze allen Gefahren.
Trotze dem Sturm und halte Ausschau.
Es genügt mir, zu wissen,
daß mein Licht Freude bringt,
ein Leuchten in die Augen zaubert
bei meinem Anblick.
Das ist mir genug als Erfüllung.
Wer zu mir kommt, um meinen Blick
zu sehen, muß diesen einzigen,
kleinen, schmalen Pfad wandern,
der zu mir führt.
Er schaut kurz zu mir auf, bevor er
die ausgetretenen Stufen erklimmt
und wird danach mit klarerem Kopf
den Heimweg antreten.
Ich darf die Verbindung von
Land und Wasser sein
und das macht mich aus,
das macht mich glücklich.
Habe mein Symbol im Leben gefunden
und darf lehren wie ein Baum.
Es ist nicht nötig herumzurennen
oder hektisch zu sein,
um sein Leben zu leben
und langsam darin aufzugehen.