Anfang aus dem Ende

Ein neuer Tag, ein frisches Blatt,
schaue genau hin, wie es langsam
schaukelnd durch die Luft schwebt.
Laß es zu, daß du dich öffnest,
nehme es an, nicht nur als eine
Überlegung, laß es zu dir, diese ganze
Gefühlswelt, laß dich ein, laß dich fallen,
laß endlich los. Dieses Festhalten,
was keine Umarmung ist, sondern ein
Halten an falschen Werten.
Du wusstest es nicht besser, bist ins
Messer gelaufen. Nutze das, um diese
Bande durchzuschneiden, damit all der
Dreck ausgespült werden kann.
Alles was aufgelaufen ist, abgelaufen,
durchgekaut, verdaut.
Du musst es ausscheiden, reiß es aus
dem Schlaf, schaffe neue Welten durch
deine Beobachtung, was passiert.
Stelle dich. Stelle dich allein und fange an,
dich zu lieben, aus tiefster Seele.
Es gibt da etwas, es gibt da jemanden,
der das kann. Führe ihn aus dir zu dir.
Endlich könnt ihr euch gegenüberstehen
und sehen. Es erkennen, diese Erkenntnis
ist in euch beiden.
Sie läßt sich wie die Liebe teilen und
verdoppeln…bis ins Unendliche.
So entsteht Leben.
Du bist dazu fähig, etwas zu erschaffen.
Halte dein Blatt von deinem Baum des
Lebens im Blick. Nehme es ernst, so wie du
dich ernst nimmst. Nur so kannst du
fröhlich im Wind tanzen;
und nur so kannst du den Moment
erkennen, wenn es Zeit wird…Zeit wird,
zu gehen, wohin du möchtest.
Was du dir wünschst, wird nun Wirklichkeit,
weil du nicht den passenden Moment
versäumst.
Lasse den Ast los, trenne dich. So kommst
du am Ende zu Fall und es wird dich
glücklich machen, weil du gelebt hast.
Und mit dieser Entscheidung kommst du
zur Ruhe, weil es jetzt soweit ist,
friedlich die Augen zu schließen.

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