Schnee

Sag mir doch die hundert Namen,
die Eskimos dir gern einst gaben.
Dein Kleid dich schmückt so wunderbar,
so weiß, so rein, so weich, so klar.
Die Unschuld lebt in dir für immer,
Sie gibt dir diesen heil`gen Schimmer.
Gibt Güte dir und starke Kraft,
die Kälte kommt jetzt an die Macht.
Doch springt mein Herz ganz warm in mir
und tret ich gerne vor die Tür,
um dich zu sehen und nichts zu hören.
Du bringst Licht in die Dunkelheit
und niemals hast du es bereut,
zu geben, was die Götter schwören.
Ich geb den Engel dir zurück,
den du mir sandtest, Stück für Stück.
Die Weite läßt den Atem spüren,
ich atme ein, ich atme aus
und niemand kann es je zerstören,
ich wohn so gern in deinem Haus.


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